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Ortsteil

Burgthann

Geschichte

Ortschild BurgthannAnsiedlung um die im 12. Jahrhundert entstandene Burg der Ritter von Thann zu Altenthann – 1335 erwarben die Burggrafen von Nürnberg zu ihren bisherigen Besitzungen Ezelsdorf, Grub und Schwarzenbach noch die beiden Dörfer Ober- und Unterferrieden und richteten 1346 das Pflegamt Thann mit Sitz des Amtmannes in der Burg ein.

Der Krieg 1449/1450 zwischen der Reichsstadt Nürnberg und dem Markgrafen von Ansbach sowie der 30-jährige Krieg (1618–1648) fügen Burgthann viel Schaden zu und brachten große Not über die Bevölkerung.

1662 wurde das markgräfliche Amt Schönberg aufgelöst und mit dem Amt Burgthann zum Oberamt vereint.

1791 fielen die Fürstentümer Ansbach und Bayreuth an die Krone Preußens. Fünf Jahre später wurde das gesamte Gebiet von preußischen Husaren besetzt.

1806 endete die preußische Besatzung. Die Fürstentümer kamen zum Königreich Bayern. 1808 wurde Burgthann zusammen mit Mimberg eine selbständige Gemeinde.

Zum Jahresende 1971 schlossen sich die umliegenden Gemeinden zur Großgemeinde Burgthann zusammen.

Ortsteil

Geschichte

Ortsschild MimbergErste Erwähung aus dem Jahr 1343.Die Gehöfte gehörten einem Herrn von Buttendorf, später (1360) Engelhart von Thann.
Auf dem Gebiet von Mimberg wurden Ackerbau, Viehzucht und Zeidlerei betrieben. Von 1850 bis 1971 war eine große Ziegelei ansässig. 1950 wurde der Eisenbahnhaltepunkt eingeweiht, 1952 war die Eröffnung des AWO-Altenheims.

Die erste urkundliche Erwähnung dieser Ansiedlung stammt aus dem Jahre 1343 und berichtet von einem Gehöft am Berg des Munno „Munnenberg“. Dieser Name änderte sich später geringfügig und wurde um den Zusatz „Obern- und Nieder“-Munperg ergänzt. Dies beweist die Existenz zweier Gehöfte; diese gehörten einem Herrn von Buttendorf, später (um 1360) Engelhart von Thann, der seinerzeit in der Burg Thann wohnte.

Ackerbau, Viehzucht und die Zeidlerei wurden hier betrieben. In einem Honigbüchlein aus dem Jahr 1505 finden sich unter anderem auch die Zeidlergüter von Mimberg. Aus kirchlichen Unterlagen ist zu entnehmen, dass der abseits großer Verkehrswege gelegene Ort harte Zeiten durchzustehen hatte. 1558 starben einige Bewohner an der Pest, und der 30-jährige Krieg brachte wiederholt Einquartierungen, die meist in Plünderungen ausarteten. Dank der schweren Ackerböden auf der „Platte“ waren die Felderträge aus Getreide, Hanf, Flachs und Kartoffel so gut, dass ein Teil in Nürnberg abgesetzt werden konnte.

Die erste Ziegelei in Mimberg entstand aus einem Steinbruch für den Ludwig-Donau-Main-Kanal im Jahre 1850, kam jedoch schon 1869 unter den Hammer und wechselte den Besitzer. Diese Gebäude standen beim Bau des Bahndamms der „Ostbahn“ regelrecht im Wege. In unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke erbaute der Unternehmer Emil Hirschmann einen neuen Ziegeleibetrieb. Nach Fertigstellung der Bahnlinie Nürnberg–Regensburg erhielt die „Mimberger Dampfziegelei“ einen eigenen Gleisanschluss. Besonders auf den Nürnberger Wohnbaustellen fanden Mimberger Mauersteine Verwendung. Doch bald mangelte es am Rohmaterial, und der Besitzer musste sein Werk verkaufen. Die wichtigsten Einrichtungen fielen einem Brand im Jahr 1913 zum Opfer; 1917 wurde schließlich die Stein-Fertigung vollständig eingestellt. 1923 wurden die letzten Betriebsgebäude der einst größten und modernsten Dampfziegelei Frankens beseitigt.

Den 2. Weltkrieg überstand Mimberg unbeschadet. Am 14. Mai 1950 wurde der von der Bevölkerung in Gemeinschaftsarbeit errichtete Eisenbahn-Haltepunkt eingeweiht. 130 Mimberger Bürger leisteten für diesen Bau insgesamt 6.500 freiwillige und unentgeltliche Arbeitsstunden.

Am 29. Juni 1952 konnte die Eröffnung des AW-Altenheimes gefeiert werden. Für die Unterbringung pflegebedürftiger Personen entstand bis zum 15. Februar 1958 der sechsgeschossige Neubau, für Pflegepersonalwohnungen wurde bis Ende 1966 ein eigener Bau errichtet. Bereits 1955 entstand das AW-Ferien-Kinderheim.

Eine Bürgerinitiative forderte 1971 die Umgemeindung Mimbergs nach Schwarzenbruck, dieser Antrag wurde aber vom Gemeinderat einstimmig abgelehnt. Damit blieb der Ort ein Teil der Großgemeinde Burgthann.

(Quelle: „Burgthann – aus der Geschichte der Großgemeinde“ von Werner Martin)

Ortsteil

Geschichte

Erste urkundliche Erwähung im Jahr 1289. Es wurden Ackerbau und Bienenhaltung betrieben. An den Südhängen des Schwarzachtales wurde 1405 noch Wein angebaut, einige Jahrzehnte später Hopfen.

Mit der Gründung der Pfarrei Altenthann im Jahre 1610 durch die Nürnberger Patrizierfamilie Grundherr blieb den Bürgern von Pattenhofen der beschwerliche Weg zur Kirche in Altdorf erspart. Ab 1565 konnten auch die Kinder aus Pattenhofen den Schulunterricht in Altenthann besuchen.

1790 ging Pattenhofen an den Markgrafen von Ansbach über.Mit der Eingliederung in das neue Königreich Bayern entstand 1806 die Gemeinde Altenthann, in sie wurde Pattenhofen als Ortsteil einbezogen.

Zum 1. Januar 1972 schied Pattenhofen aus der seit 165 Jahren bestehenden politischen Gemeinde Altenthann aus und schloss sich der Gemeinde Burgthann an.

Erstmals urkundlich erwähnt wird die Ansiedlung als „Hof des Patufrid“ im Jahr 1289. Auf den Feldern südwestlich des Burgberges wurde schon damals Ackerbau betrieben. Die Wälder am südliche Schwarzachufer boten günstige Bedingungen für eine Bienenhaltung. Der von „Pettenhofenern Zeidlern“ gewonnene Honig dürfte sowohl den Schloss- als auch den Dorfbewohnern von Burgthann das Leben versüßt haben. Um 1350 waren einige Lehensgüter zu Abgaben an das Amt Burgthann verpflichtet, Jahre später fiel der Zehnt dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg zu.

An den Südhängen des Schwarzachtales wurde 1405 noch Wein angebaut, einige Jahrzehnte später auch Hopfen. Nach dem Übergang des Amtes Altdorf an die Reichsstadt Nürnberg wurde Pattenhofen Grenzdorf: Der Großteil der Felder und Waldungen befand sich auf dem markgräflichen Territorium des Amtes Burgthann, der Ort selbst lag auf Nürnberger Gebiet. Dies führte, vor allem wegen der Gerichtsbarkeit, fortan zu Spannungen zwischen den Herrschaften.

Mit der Gründung der Pfarrei Altenthann im Jahre 1610 durch die Nürnberger Patrizierfamilie Grundherr blieb den Bürgern von Pattenhofen der beschwerliche Weg zur Kirche in Altdorf erspart. Ab 1565 konnten auch die Kinder aus Pattenhofen den Schulunterricht in Altenthann besuchen. Im 30-jährigen Krieg raffte die Pest derart viele Bewohner weg, dass der Kirchenpfleger von Altenthann an den Grundherrn berichtete: „Der Kirchhof ist mit toten und Infizierten so angefüllt, dass die übrigen Dorfbewohner sich scheuen, in die Kirche zu gehen.“

1790 ging Pattenhofen an den Markgrafen von Ansbach über. Mit der Eingliederung in das neue Königreich Bayern entstand 1806 die Gemeinde Altenthann, in sie wurde Pattenhofen als Ortsteil einbezogen. Zum 1. Januar 1972 schied Pattenhofen aus der seit 165 Jahren bestehenden politischen Gemeinde Altenthann aus und schlioss sich der Gemeinde Burgthann an.

(Quelle: „Burgthann – aus der Geschichte der Großgemeinde“ von Werner Martin)

Ortsteil

Geschichte

Ortsschild DörlbachErste Erwähnung 1339 – die Dörlbacher Anwesen gehörten Nürnberger Klöstern. Später wurde den Bauern das Erbrecht verliehen. 1796 bestand Dörlbach aus sieben Höfen, einem Nebenhaus und dem Hirtenhaus. 1806 kam Dörlbach an das Königreich Bayern. 

Der Ortsname „Törlbach“ (Ansiedlung am Bach, der durch ein kleines Tor fließt) wird erstmals 1339 erwähnt. In frühester Zeit nannte man die Gemeinden Dörlbach und Schwarzenbach wegen ihrer Lage „Talgemeinden“. Die Entwicklung des Dorfes ist eng mit den Geschicken von Rasch und Schwarzenbach verbunden. Die Dörlbacher Anwesen gehörten Nürnberger Klöstern, wohin auch die jährlichen Abgaben flossen.

Infolge der hohen Abgaben von ca. 70 % der Erträge setzte eine gewisse Landflucht ein. Daraufhin wurde den Bauern das Erbrecht verliehen; so konnten deren Kinder den Hof übernehmen. Eigentümer aber blieb der Grundherr. Bei ihm lag auch die niedere Gerichtsbarkeit, ausgeübt durch das Pflegamt Altdorf.

Die Weideflächen waren für die Bauern eine Existenzfrage, um deretwillen es mit den markgräflichen Untertanen aus Schwarzenbach über viele Jahrzehnte zu Streitigkeiten kam. Auch der Vergleich mittels einer gemeinschaftlichen Herde und einem Viehhirten im Jahre 1632 hielt nur kurze Zeit. 260 Stück Großvieh und eine Herde Schafe wurden seinerzeit auf die Weiden getrieben.

1796 bestand Dörlbach aus sieben Höfen, einem Nebenhaus und dem Hirtenhaus. 1806 kam Dörlbach an das Königreich Bayern und wurde zusammen mit Peunting und Westhaid eine selbständige Gemeinde Zum 1. Januar 1972 erfolgte die Eingemeindung nach Burgthann.

(Quelle: „Burgthann – aus der Geschichte der Großgemeinde“ von Werner Martin) 

Ortsteil

Geschichte

Ortsschild SchwarzenbachDie Geschichte Schwarzenbachs reicht bis in die karolingische Siedlungszeit des 9. Jahrhunderts zurück.  Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1289.

Im 30-jährigen Krieg, besonders aber ab 1632 hatte die Schwarzenbacher Bevölkerung Überfälle und Plünderungen durchzustehen. Im Juli 1796 wurde das Dorf von preußischen Husaren besetzt. Im Jahr 1806 wird Schwarzenbach mit dem Übergang an das Königreich Bayern eine selbständige Gemeinde. 

Der Bau des Ludwig-Donau-Main-Kanals durch das Gemeindegebiet erfordert 1836 den Abbruch zweier Bauernhöfe. Für die Unterbringung der bis zu 300 am Kanalbau Beschäftigten wurden eigene Gebäude errichtet, die sogoennante „Kaserne“.

Am 17. Juli 1925 wurde das Wahrzeichen Schwarzenbachs, der Glocken- und Uhrenturm feierlich eingeweiht.

In den Kriegsjahren wurde unter Einsatz französischer und jugoslawischer Kriegsgefangener die Hälfte der Ortsverbindungsstraße nach Burgthann gebaut. Am Ende des Krieges kam es zu Kampfhandlungen, in deren Verlauf ein Bürger tödlich verwundet wurde und einige Häuser durch Granateinschläge beschädigt wurden.

Die Ausweisung von Wohnbaugelände in den Jahren 1963 und 1970 führen in Schwarzenbach zu einer regen Bautätigkeit.

Zum 1. Januar 1972 wurde Schwarzenbach ein Ortsteil der Großgemeinde Burgthann.

Ortsteil

Geschichte

Ortsschild GrubErste urkundliche Erwähnung 1339 - Früher soll hier eine Burg des Geschlechts „von Redwitz zu Hastenberg-Grub” gestanden haben. Von 1360 bis 1806 gehören Grub und Großvoggenhof zum Amt Burgthann, danach werden sie eine selbständige Gemeinde. 1823 wird ein Schulhaus gebaut. 1924 wird eine geplante Umgemeindung in die Oberpfalz von der Bevölkerung abgelehnt. 1968 Errichtung der Leitungswasserversorgung. 
 

Gleichzeitig mit der Nachbargemeinde Rasch dürfte Grub entstanden sein. Waldreichtum und ausreichende Wasservorkommen waren u.a. Gründe für eine Ansiedlung. Erstmals im Jahr 1339 erscheint der Name Grub oder Grube, vielleicht eine Siedlung bei einer Erzgrube?

Auf den Anhöhen bei Grub soll früher auch eine Burg gestanden haben, wie aus dem „Codex für Böhmen” aus der Zeit Karl IV. hervorgeht. Sie gehörte dem Geschlecht „von Redwitz zu Hastenberg-Grub”. Die Spuren dieses Geschlechtes verlieren sich 1486; von der Burg ist heute kein Stein mehr zu finden. 1360 bereits kommen Grub und die Vockenhöfe zum Amt Burgthann. In unmittelbarer Nähe von Grub auf dem Dillberg war die sog. „Dreiländerecke”. Kurpfalz, markgräfliches und Nürnberger Gebiet stießen dort zusammen Im 16. Jahrhundert gab es unter den verschiedenen Herrschaften Grenzstreitigkeiten, unter den Bewohnern Unstimmigkeiten über die Holzabfuhr und den Viehtrieb. Den Anlass zu letzterem gab häufig der Schafhofbauer von Burgthann, der 600 Schafe zur Weide auf dieses Gebiet trieb. Um den begehrten Holzbezug aus den Geißtalwäldern kam es 1616 zwischen dem Markgrafen und der Stadt Nürnberg mitunter zu handfesten „Händel”. Ein verfallener Stollen bei Grub erinnert an den um 1690 beabsichtigten Erzabbau; das zu magere Gestein lohnte jedoch eine Verhüttung nicht. 1806, mit der Auflösung des Amtes Burgthann, wird Grub zusammen mit Großvoggenhof eine selbständige Gemeinde. Zur Verbesserung des Schulzustandes schlugen im Jahr 1822 Mitbürger vor, ein Schulhaus zu errichten, welches im Jahr darauf fertiggestellt war. 1849 wurde es mit einem Türmchen samt Glocke verziert. Der 1845 fertiggestellte Ludwig-Donau-Main-Kanal durchschneidet das Gemeindegebiet auf einer Länge von einem Kilometer. 1898 wird das neue Schulhaus gebaut. Eine Umgemeindung zur Oberpfalz lehnen die Gruber 1924 erfolgreich ab. Weniger erfolgreich verlief der Versuch der Eingemeindung von Gspannberg nach Grub im Jahr 1939 und 1946. 38 heimatvertriebene Familien werden in den Nachkriegsjahren in Grub und Großvoggenhof eingewiesen 1951 wird zwischen Grub und Nürnberg eine öffentliche Busverbindung eingerichtet. Freiwillige Feuerwehr und Gemeinde errichten in der Nähe des Löschteiches das Gerätehaus. Im gleichen Jahr 1968 kommt die Leitungswasserversorgung auch den Gruber Bürgern zugute.
Fast einstimmig entschied sich 1971 die Bevölkerung für einen Anschluss an die Gemeinde Burgthann und nicht für die Stadt Altdorf.

(Quelle: „Burgthann - aus der Geschichte der Großgemeinde” von Werner Martin) 

Ortsteil

Geschichte

Ortsschild EzelsdorfEzelsdorf/Steinbach ist vermutlich eine echte Gründung des Volksstamms der Franken.
Am Ende des 9. Jahrhunderts sind vermutlich die ersten Höfe entstanden. Der Ort ist nach dem Gründer Ezel benannt worden.

Im 13. Jahrhundert hatten die Herren von Thann hier Grundrechte. 1297 gelangten die Güter an den Deutschherrenorden. 1300 gingen sie auf den Burggrafen Friedrich IV. von Nürnberg über.

Von 1350 bis 1806 gehörte Ezelsdorf zum Amt Burgthann und wurde nach dessen Auflösung eine selbständige Gemeinde. 1953 findet Michael Dörner den berühmten Goldkegel, der heute im Germanischen Nationalmuseum zu besichtigen ist. 

Das ehemalige Angerdorf dürfte eine echte Gründung des Volksstamms der Franken sein, die sich bei ihrer Landnahme bis hierher ausdehnten. Am Ende des 9. Jahrhunderts dürften die ersten Höfe in Ezelsdorf entstanden sein und die Ansiedlung nach ihrem Gründer Ezel benannt worden sein.

Zuverlässige Unterlagen finden sich erst im 13. Jahrhundert, als die Herren von Thann hier Grundrechte besaßen. Durch den Verkauf ihres Hofes im Jahr 1297 gelangten die Güter des Conrad von Steinbach an den Deutschherrenorden; dieser blieb deshalb lange Zeit mit dem Ort in enger Beziehung. 1300 gingen diese Güter auf den Burggrafen Friedrich IV. von Nürnberg über. 1350 gehörte Ezelsdorf zum Amt Burgthann.

Der Bauernaufstand 1525 hatte den Bewohnern die Bürde des „Blutzehnten“ genommen, dafür aber den „großen Zehnten“ beschert, bestehend aus Getreide und Geld, der an die mächtigen Grundherren zu geben war. In einem Willkürakt des Nürnberger Rates im Jahr 1595 wurden die Bewohner von Ezelsdorf und ihre Nachbarn der 10 km entfernten Pfarrei Rasch zugewiesen. Bei dieser Regelung blieb es bis 1818.

Der berühmt-berüchtigte Raubritter Eppelein von Gailingen wurde 1381 u. a. von ortskundigen Ezelsdorfer Bauern im Postbauerer Gebiet aufgespürt, überlistet und im Turm der Burg Thann gefangen gesetzt, bevor er zur Aburteilung nach Neumarkt, dem Sitz des Gerichtes des Pfalzgrafen, gebracht wurde.

Über die Hut- und Weideplätze, besonders die an den Abhängen des Dillbergs gelegenen, kam es im 16. Jahrhundert zwischen Ezelsdorfer Bauern und ihren Nachbarn häufig zu Streit. Im 30-jährigen Krieg wurde Ezelsdorf 1632 von Soldaten der Garnison des Generals Tilly überfallen, beraubt und in Brand gesteckt. Das Decken der Häuser mit Stroh wurde fortan untersagt.

Ein weiterer verheerender Brand vernichtete im Jahr 1731 neben mehreren Häusern auch über 1.100 große Bäume. Daraufhin wurde im markgräflichen Amt Burgthann Holz Mangelware.

Bis zum Jahr 1806 gehörte Ezelsdorf/Steinbach zum Amt Burgthann und wurde nach dessen Auflösung eine selbständige Gemeinde. 1931 legte der Gemeinderat fest, dass der bis dahin gebräuchliche Ortsname Etzelsdorf künftig ohne „t“ geschrieben wird. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges trafen 115 Heimatvertriebene in Ezelsdorf ein.

1953 fand Michael Dörner aus Ezelsdorf einen vorgeschichtlichen Goldkegel, der heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg zu besichtigen ist. Im gleichen Jahr erhielt Ezelsdorf sein eigenes erstes Schulhaus. Seit 133 Jahren gingen die Ezelsdorfer Kinder nach Oberferrieden zur Schule. 1961 entstand die Siedlung Brunn-Espan mit 165 zum Teil in Selbsthilfe errichteten Wohngebäuden. Dies führte zu einem bisher unbekannten Bevölkerungszuwachs. Deshalb bestand bereits 1965 die Notwendigkeit eines Erweiterungsbaues. Durch die Gründung des Schulverbandes Nürnberg-Land-Süd wurde Ezelsdorf zum Sitz der Teilhauptschule, der die bisherigen Schulen von Ober- und Unterferrieden sowie Lindelburg angegliedert wurden.

Nach intensiven Verhandlungen mit der Verwaltung in Burgthann stimmen Bürger und Gemeinderat einem Eingemeindungsvertrag zu; nach diesem wurde Ezelsdorf zum 1. Januar 1972 ein Ortsteil der Großgemeinde Burgthann.

(Quelle: „Burgthann – aus der Geschichte der Großgemeinde“ von Werner Martin) 

Ortsteil

Geschichte

Ortsschild OberferriedenOberferrieden liegt an der Grenze zur Oberpfalz – in der Nähe der Europäischen Wasserscheide. Die Gründung des Bistums Eichstätt 743 durch Bonifatius könnte dort die Errichtung einer Missionspfarrei ermöglicht haben.

Im Jahr 1360 gehörten Ober- und Unterferrieden zum Amt Burgthann. An der Handelsstraße Nürnberg–Regensburg gelegen, sicherte sich der Ort durch die Errichtung einer Zollstation eine gute Einnahmequelle.

Die Marienkirche wurde in einer aus dem Jahr 1473 stammenden Kirchenchronik als Wehrkirche erwähnt. 

Im Zuge des Ausbaus der Regensburger Straße (1650–60) wurde der hiesigen Zollstation auch eine Salzspedition angegliedert, die dem Amt viel Geld einbrachte. 

Am 20. Oktober 1927 brannte erstmals im Dorf elektrisches Licht.

Am 19. April 1945 swurde der Ort wegen der sich hier befindenden SS-Einheiten durch US-Panzer in Brand geschossen und zum großen Teil zerstört. 1947 begann der Wiederaufbau.

Der Anschluss an die Ferngasleitung, der Bau einer Zentralen Wasserversorgung und der Beitritt zum Kanalisationszweckverband beschäftigten die Gemeinde in den folgenden Jahren.

Mit Wirkung vom 1.1.1972 wurde Oberferrieden Ortsteil der Großgemeinde Burgthann.

Direkt an der Grenze zur Oberpfalz, in der Nähe der Europäischen Wasserscheide, liegt auf einer flachen Anhöhe das Kirchdorf Oberferrieden. Es entstand vermutlich im Zuge der Landnahme baiuwarischer und fränkischer Stämme. Die Gründung des Bistums Eichstätt 743 durch Bonifatius könnte dort die Errichtung einer Missionspfarrei ermöglicht haben. Im Jahr 1100 hieß der Ort noch „Varrieden“, das bedeutet wahrscheinlich „Rodung am Weg“. 1179 und 1186 bezeugten die Päpste hier eine Kirche als Besitz des Eichstätter Domkapitels. An Orten mit kirchlichem Grundbesitz und weltlichen Rechten mussten sich Geistliche ansiedeln. Unter dem letzten Spross des einst mächtigen Geschlechts der Grafen von Hirschberg, Gebhard VII., gingen auch die „Ferrieder“ Güter an das Domkapitel, da dieses den geldbedürftigen Grafen immer wieder gerne ausgeholfen hatte.

Am 15. März 1289 wurde Eichstätt von Kaiser Rudolf genötigt, die Güter an den Burggrafen von Nürnberg zu übergeben. In der 1335 hierüber ausgefertigten Urkunde erscheinen Ober- und Unterferrieden als eigene Ortschaften. Im Jahr 1360 gehörten beide zum Amt Burgthann.

An der Handelsstraße Nürnberg–Regensburg gelegen, sicherte sich der Ort durch die Errichtung einer Zollstation eine gute Einnahmequelle. Von einer Kirche, mit einer hohen Mauer umgeben und wahrscheinlich mit Toren und Türmen versehen, wird in einer 1473 verfassten Kirchenchronik berichtet. Bei Gefahr flüchteten sich die Dorfbewohner hinter die sicheren Mauern der Wehrkirche. Das mächtige Bauwerk wurde trotz seiner dicken Mauern gelegentlich zerstört.

Aus jener Zeit stammt noch das unterste Stockwerk des Turms. In einer Gruft dieser Kirche ließen sich Amtsleute aus Burgthann begraben, so z. B. die Familien von Muslohe, von Schlammersdorf und von Zedwitz. Auf dem Kirchhof, der bald den Anforderungen der zunehmenden Bevölkerung nicht mehr genügte, wurden die Toten über Jahrhunderte beigesetzt. Die Nähe der Schule führte dazu, dass „die Kinder auf den Grabhügeln unserer Väter spielen“, wie vom Pfarrer und Lehrer beklagt wurde. Erst 1881 wurden der alte Friedhof geschlossen und ein neuer außerhalb des Ortes angelegt.

Um 1550 wurde das erste Schulhaus errichtet, kurze Zeit später vom Amtmann beschlagnahmt und dem Förster zugewiesen. Im Kirchhof errichtete man deshalb ein anderes Schul- und Mesnerhaus, welches häufig umgebaut 1815 bereits wieder abgerissen wurde. Die Verlegung der Schule in das seit 1806 leerstehende Amtsgebäude verhinderte Lehrer Haffner, sodass 1815 im Kirchhof erneut ein Schul- und Mesnerhaus zu errichten war. Ein 1963 eingeweihtes Schulhaus beendete endgültig die Schulraumnöte der Gemeinde.

Die Klosteraufhebung der Reformation von 1525 führte bei vielen Bewohnern des Ortes zu Veränderungen der Besitzverhältnisse. Die Streitigkeiten über die Auslegung der Lehre Luthers führte u. a. auch in Altdorf zu Spannungen. Dem in Oberferrieden von 1593 bis 1604 wirkenden Pfarrer Johannes Neumaier ging der Ruf eines aufgeschlossenen und kritischen Predigers voraus. Gläubige aus der Oberpfalz und sogar Studenten aus Altdorf besuchten damals die Oberferriedener Kirche. Unter seinem Nachfolger Johannes Hauck, 1675–83, wurden alle Denkmäler, Bilder, Wappen und Fahnen aus der Kirche in das „Loch“, wie er die Unterferriedener Kirche damals nannte, gebracht, wodurch im Inneren aus jener Zeit sehr wenig erhalten ist. Nur zwei Grabdenkmäler, die an die verstorbenen Kinder des Amtmannes Sigmund von Schlammersdorf erinnern, wurden vermutlich übersehen. Das Kruzifix im Chorbogen soll aus der Schule des Veit Stoß stammen.

Das in den Jahren Jahr 1525–53 erbaute Pfarrhaus wurde bereits im Jahre 1717 abgetragen und neu aufgebaut. Gleichzeitig wurden vom Kirchturm zwei Stockwerke abgetragen und ein Fachwerkbau aufgesetzt, der wiederum bald durch massive Mauern ersetzt wurde. 1900 wurde dem Westgiebel eine Vorhalle angefügt, die 1957 in das Langhaus einbezogen wurde.

Im Zuge des Ausbaus der Regensburger Straße (1650–60) wurde der hiesigen Zollstation auch eine Salzspedition angegliedert, die dem Amt viel Geld einbrachte. Im großen Salzstadel wurden die ankommenden Salzscheiben gelagert; der Salzstadelmeister hatte für Verkauf und Weitertransport zu sorgen. Handel und Handwerk entwickelten sich in Oberferrieden dank der günstigen Lage and der Handelsstraße außergewöhnlich. Von 33 Anwesen waren nur neun wirkliche Bauernhöfe. Die Handwerker schlossen sich zu Zünften zusammen. Ihre Erzeugnisse, die nicht im Ort verbraucht oder von durchreisenden Handelsleuten aufgekauft wurden, kamen nach Nürnberg.

1808 wurde Oberferrieden zusammen mit Pfeifferhütte, Heinleinshof, Bachmühle, Gugelhof und Rübleinshof eine selbstständige Gemeinde. Seiner Lage wegen an der Staatsstraße reisten hohe Häupter öfter durch Oberferrieden: Kaiser Franz II. von Österreich, König Ludwig I. von Bayern oder der König von Preußen.

1870–1896 wurde die Eisenbahnlinie Nürnberg–Neumarkt eingerichtet; einen eigenen Bahnhof erhielt Oberferrieden aber erst 1906. Die Gründung verschiedener Vereine, wie Kriegerverein, Gesangverein und Feuerwehr fällt in diese Zeit. 1908 erhielt Oberferrieden ein neues Pfarrhaus und einen neuen Pfarrer. Am 20. Oktober 1927 brannte erstmals im Dorf elektrisches Licht. Die seit Urzeiten durch Oberferrieden führende Post- und Handelsstraße wurde 1932 ostwärts verlegt. Bei ihrem Bau fanden zahlreiche Arbeitslose aus den umliegenden Orten wenigstens für Monate ein festes Einkommen fanden.

Die Kriegsjahre gingen an Oberferrieden nicht ohne Schrecken und Trauer vorbei. Waren es 1942 noch die Kriegsgefangenen, folgten 1944 die ersten Flüchtlingsfamilien aus den Ostgebieten zur Einquartierung. Am 19. April 1945 schließlich wurde der Ort wegen der sich hier befindenden SS-Einheiten durch US-Panzer in Brand geschossen. Infolge des erbitterten Widerstandes in einem teilweise von Haus zu Haus geführten Nahkampf räumten die Amerikaner das zerstörte Dorf.

1947 begann der Wiederaufbau. Der Anschluss an die Ferngasleitung, der Bau einer Zentralen Wasserversorgung und der Beitritt zum Kanalisationszweckverband beschäftigten die Gemeinde in den folgenden Jahren. Die 1714 durch das Oberamt Burgthann gegründete Ortschaft Pfeifferhütte wurde 1964 dem Wunsch seiner Bürger entsprechend nach Lindelburg umgemeindet. Eine rege private und industrielle Bautätigkeit bestimmte diese Zeit. Nach zähen Fusionsverhandlungen der Bürgermeister und Gemeinderäte sowie einer geheimen Abstimmung votierten die Bürger der Gemeinde für einen Anschluss an Burgthann. Mit Wirkung vom 1.1.1972 wurde Oberferrieden Ortsteil der Großgemeinde Burgthann.

(Quelle: „Burgthann – aus der Geschichte der Großgemeinde“ von Werner Martin)

Ortsteil

Geschichte

Ortsschild UnterferriedenErste Siedlungstätigkeit vermutlich in vorchristlicher Zeit (1700–1300 v. Chr.).

Erste eigene urkundliche Erwähnung im Jahr 1335.

Typische romanische Chorturmkirche, vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Es wird vermutet, dass bereits zur Zeit des Kirchenbaus im 13. Jahrhundert für den Ort eine Planung bestand. 

Um 1580 war Unterferrieden die größte Ansiedlung im Burgthanner Amtsbezirk. Die Ackerböden zählten bereits im Mittelalter zu den besten der Gegend und Erträge, die nicht im Dorf benötigt wurden, konnten auf Märkten in Nürnberg verkauft werden.

1806 wird Unterferrieden eine selbständige Gemeinde. Im Jahr 1900 wird die Lokalbahn von Burgthann über Unterferrieden nach Allersberg genehmigt. Diese fuhr bis zum 2. Juni 1973. 1930 wurde ein neues Schulhaus errichtet.

Bis 1938 wurde erfolgreich Hopfenanbau betrieben, der sogar 1877 bei der internationalen Hopfenaussstellung in Nürnberg eine silberne Medaille brachte.

Das Ende des 2.Weltkrieges brachte dem Dorf nach einem kurzen Beschuss nur Schäden an drei Anwesen.

Die Freiwillige Feuerwehr erhält 1954 in neues Gerätehaus, für die Schule und den Sportverein wird 1967 eine gemeinsame Sportanlage errichtet.

Seit dem 1. Januar 1972 ist Unterferrieden ein Ortsteil der Großgemeinde Burgthann.

Die Entstehungsgeschichte des Dorfes ist in ihren Anfängen eng mit der von Oberferrieden verbunden. Die Ausgrabungen in den Jahren 1913 und 1969 vermitteln einen Einblick in die Siedlungstätigkeit in vorchristlicher Zeit (1700–1300 v. Chr.). Danach verlieren sich die Spuren, die auf eine weitere Besiedlung des hiesigen Gebietes schließen lassen. Erst im Jahr 1335 wurde „Nydern-Verrieden“, urkundlich getrennt von Oberferrieden, erwähnt. Die für die hiesige Gegend ungewöhnliche Form des „Haufendorfes“ lässt darauf schließen, dass zur Zeit des Kirchenbaues im 13. Jahrhundert für den Ort eine Planung bestand. Vielleicht befand sich damals das Kirchenamt noch hier, und die Kirche wäre eine Art „Hofkapelle“ gewesen. Sie diente bei Überfällen auch als Fliehburg. Wann dieser mächtige und schwer wirkende Bau errichtet wurde, ist nicht belegt.

1491 ist das Unterferriedener Gotteshaus eine Filialkirche von Oberferrieden. Diese typische romanische Chorturmkirche birgt heute nur noch bescheidene Kunstschätze wie Reste von Fresken, Holzplastiken (u. a. eine Madonnenfigur um 1425) und einige Grabdenkmäler der „Herren von Muslohe“ (um 1580). Der Ort war zu jener Zeit im Vergleich zu den Nachbardörfern die größte Ansiedlung im Burgthanner Amtsbezirk. Nach der Einführung der Reformation (1528) kam es zu erheblichen Spannungen zwischen Herrschaften und Untertanen, denen manches Anwesen zum Opfer fiel. Unterferrieden war der Ort, der sich am längsten der Reformation widersetzt hatte, was an sechs zu Nürnberger Klöstern gehörenden Bauernhöfen lag.

Mit Hanns Neubauer wird 1611 der erste Mesner und Lehrer benannt. Die zu Unterferrieden gehörenden Ackerböden zählten bereits im Mittelalter zu den besten der Gegend. Erträge von Getreide, Lein, Hanf, Flachs und Tabak, die nicht im Dorf benötigt wurden, konnten auf Märkten und in den Nürnberger Klöstern abgesetzt werden. Große Bedeutung erlangten auch Viehzucht, Weide- und Forstwirtschaft. Letztere veranlasste 1614 den Nürnberger Rat, Holz aus den markgräflichen Wäldern nahe dem Dorf zu erwerben. Die Unterferriedener Bauern zählten zu den wohlhabendsten im Amtsbezirk.

Im 30jährigen Krieg blieb der Ort weitgehend von Plünderungen und Brandschatzungen verschont. Danach brachte nur der gelegentliche Durchzug von fremden Truppen den Dorfbewohnern auch erhebliche finanzielle Belastungen. 1699 wird die Marienkirche renoviert und eine Empore eingebaut.

An der „Geissel der Menschheit“, der Pest, starben 1706 mehrere Personen. Im Jahr 1750 wird wegen eines Streites mit dem Pfarrer von Oberferrieden das Forst- und Wildmeisteramt nach Unterferrieden verlegt. Für die Anlage von Hopfengärten war vor allem die Flur „Gwend“ geeignet. Die hier erzeugte Qualitätsware konnte sogar 1877 bei der internationalen Hopfenausstellung in Nürnberg eine silberne Medaille erringen. Erst 1938 wurde der hiesige Hopfenanbau gänzlich eingestellt.

1806/08 wird Unterferrieden eine selbständige Gemeinde. Das gemeindliche Grundvermögen wird aufgeteilt, die Grundstücke mit Flurnummern versehen.

An den technischen Neuerungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts wollte auch die Unterferrieder Bevölkerung teilhaben. Deshalb zeigte man sich auch dem Projekt einer Lokalbahn von Burgthann über Unterferrieden nach Allersberg sehr aufgeschlossen. Am 24. März 1900 wurde diese Bahnlinie im Landtag zu München genehmigt. Bereits nach 71 Jahren im Dienste der Bahnkunden, am 2. Juni 1973, verließ der „Allersberger Bockl“ zum letzten Mal den Bahnhof, diesmal für immer.

Den 13 Gemeindebürgern, die in den Kämpfen des 1. Weltkrieges gefallen sind, wird 1921 ein Kriegerdenkmal geweiht. Für die seinerzeit 90 schulpflichtigen Kinder ist 1930 ein neues Schulhaus errichtet und noch eine zweite Lehrerstelle zugeteilt worden. Das Ende des 2. Weltkrieges brachte dem Dorf nach einem kurzen Beschuss nur Schäden an drei Anwesen.

Im Sommer 1946 müssen über 140 Heimatvertriebene untergebracht werden. Die Freiwillige Feuerwehr erhält 1954 in neues Gerätehaus, für die Schule und den Sportverein wird 1967 eine gemeinsame Sportanlage errichtet. In einer geheimen Abstimmung votierte 1971die Mehrheit der Bürger für einen Anschluss an die Gemeinde Burgthann; am 6. Dezember wurde der entsprechende Vertrag unterzeichnet. Seit dem 1. Januar 1972 ist Unterferrieden somit ein Ortsteil der Großgemeinde Burgthann.

(Quelle: „Burgthann – aus der Geschichte der Großgemeinde“ von Werner Martin)